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LAKOULA limited collection macht Mode für die tollsten Frauen der Welt. Kleider und Röcke, nach denen man sich umdreht.*

Das Lieblingsmaterial des Labels sind hochwertige Jersey-Stoffe.

Gefertigt werden die limitierten Kollektionen in handverlesenen Schneidereien im Münchner Umland.

Ich freue mich, wenn Sie vorbeischauen in unserem Ladengeschäft am Sankt-Anna-Platz.  Gerne können wir auch einen individuellen Termin vereinbaren. Sie erreichen mich unter +49 (0)172 – 959 46 54.

*registered design 2017

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Martina Koula im Gespräch mit Stephanie Pillmann, Modejournalistin in Berlin.

Wie würdest Du beschreiben, was Du machst?
Ich mache Kleider und Röcke, nach denen man sich umdreht. Und das für die tollsten Frauen der Welt.

Was bedeutet Mode für Dich?
Mode ist eine Form von Körper-Sprache und Selbstausdruck.

Wie kommst Du überhaupt zum Modedesign?
Schon immer habe ich für mich entworfen und mit Stoff experimentiert. Schießlich komme ich aus einer Familie von Maßschneidern. Mein Bruder, mein Vater und vier Väter-Generationen davor – alle sind und waren Maßschneider für Herren.  Mit dem Blick für individuellen Stil und die Hingabe an das Original bin ich also groß geworden. Für meinen Bruder und mich war das Atelier meines Vaters unser zweites Zuhause, wir kannten die Stoffe beim Namen und durften uns schon früh an die Maschinen setzen. Die Art, wie mein Vater sich mit den Kunden unterhalten hat – sehr wertschätzend und selbstbewusst – das hat mich ziemlich geprägt. Überhaupt der ganze Schaffensprozess – ein paar Meter Stoff, die nach dem Maßnehmen und zwei Anproben zu einem Anzug werden, der dem Kunden richtig, richtig  gut steht  –  das erfüllt mich auch heute.

Wie gehst Du an die Arbeit ran?
Zunächst entwickle und nähe ich Prototypen für mich selbst. Oft aus einem bestimmten Anlass heraus. Ich frage mich „wie will ich morgen abend aussehen, wie will ich mich fühlen?“ Daraus ergibt sich ein Kleidungsstück, eine Form, eine Aussage.

Dann probiere ich die Entwürfe an meinen Freundinnen aus. Sehr spannend, wie die Kleider, Hosen oder Röcke  an ihren Körpern funktionieren und wie die Aussage sich je nach Proportion oder Haltung verändert. Ich finde es wichtig, dass Mode mit dem Körper korrespondiert.

Woher nimmst Du Dein Material?
Viele Stoffe und Zutaten hole ich mir aus dem Atelier meines Vaters. Diese Stoffe inspirieren mich, weil es sie einmalig und limitiert sind.  Die meisten davon sind Herrenstoffe oder Stoffe für einen bestimmten Zweck. Den Zweck denke ich dann neu. So kann es sich ein gesteppter Skistoff anders überlegen und zu einem Rock fürs Büro werden. Oder ein Sakkostoff aus körnigem Tweed wundert sich über seine Verwandlung in ein kurviges Abendkleid.

Hat Modemachen etwas mit Deinem eigentlichen Beruf gemeinsam? Du bist Texterin…
Als Texterin arbeite ich mit Sprache. Als Designerin mit Körpersprache. Und immer geht es um eine interessante und ungesehene Idee.

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